Frohes neues Jahr!

Wir hatten einen Gesellschaftlichen Konsens darüber, dass das Unglück letztes Jahr tatsächlich mit dem Jahr im Zusammenhang steht, und wir waren uns bei dem Gefühl einig, dass sich das Unglück mit dem neuen Jahr langsam auflösen wird; und genau das wünsche ich euch und uns allen. 🙂

Ich wünsche euch fürs Neue Jahr, dass früher nicht alles besser war.

Ist mein alljährlicher Kitschspruch für das darauffolgende Jahr. Eigentlich garnicht so flach, wie er zunächst klingen mag.

Ein großes Geschenk fürs neue Jahr

Im Dezember war ich zwar still, doch passiert ist einiges. Kurz nach meinem letzten Post habe ich mich überraschend spontan dazu entschieden, meinen Job bei der Fleischerei W. Kadel zu kündigen. Die Fleischerei behalte ich aber, so die Absprache, als Kunden. Das ist für mich ein riesen Schritt; während eine Festanstellung das Geländer war, an dem ich mich festhielt, muss ich meinen Weg nun Freihändig weiter gehen.

Aber dieses haltgebende Geländer hat mich oftmals viel Zeit gekostet, die ich für meine Selbstständigkeit gebraucht habe und so manchen Kunden musste ich zeitlich vertrösten, weil mich meine Hauptarbeit so eingesogen hat. Damit ist jetzt Schluss.

Ja, dieser Schritt hat mich viel Mut gekostet, war aber vermutlich der größte Gefallen, den ich mir nur tun konnte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Familie mit mir hinter dieser Entscheidung steht.

Kreatives im Dezember

Kreativ war ich im Dezember vor allem mit meiner kleinen Tochter; es war Weihnachtszeit (und sie war ja auf meinen Wunsch seit Oktober daheim), und ich habe möglichst viel Zeit mit ihr verbracht. Wir haben einen Papp-Tannenbaum mit Lichterkette für Omas Fenster gebastelt und Clip-Bilderrahmen mit kleinen Plastikedelsteinen beklebt.

Mein Corona-Weihnachten

Ich find das Thema selbst etwas langweilig, aber vielleicht werde ich in wenigen Jahren anfangen, darüber zu lamentieren. Ich muss sagen, dass ich sowohl den Heilig Abend als auch die Weihnachtstage sehr genossen habe. Zusammen mit meiner Mutter haben wir Diniert und die Bescherung meiner Tochter genossen. Sie hat ihre Geschenke genüsslich ausgepackt und alle auch gleich einmal ausprobiert. Wir haben einen Weihnachtsgruß für unsere Verwandten aufgenommen und verschickt, viel Telefoniert und Gechattet, am Abend einen Videogottesdienst angeschaut; es war doch romantischer als es jetzt klingen mag. Unvergesslich anders.

Und die Weihnachtstage habe ich auf dem Sofa mümmelnd und Stardew Valley spielend verbracht. 😂 Das war SO entspannend; genau das richtige nach diesem Jahr.

Ja, mag sein, dass ich alle Vermissen müsste, aber ich freue mich einfach darauf, dass es nächstes Jahr anders sein wird; das wird es nämlich. Wenn mein Mann und ich geimpft sein werden, dann ist das Thema Corona für uns weitestgehend abgehakt; ich kann nicht auf ewig mein Kind zuhause lassen obwohl die Kitas offen sind (sie wird die Kita spätestens dann besuchen, wenn die Infektionszahlen niedrig sein werden, also noch vor den Impfungen) oder auf jeden „unnötigen“ Besuch verzichten, aus Sorge vor Corona. Das deprimiert. Auch mich.

Ich wirke durch meine konsequente Art vielleicht Gefühllos, aber das Gegenteil ist der Fall. Ich male mir einfach aus, was „dieses eine“ Treffen verursachen könnte und frage mich dann, ob es das wert ist; ist es zumeist nicht. Vor allem nicht, solange die Infektionszahlen so extrem hoch sind. Nicht allein das Infektionsrisiko ist erhöht, auch die Wahrscheinlichkeit, dass man im Falle eines schweren Verlaufs mit einem anderen Patienten um die Versorgung eifern muss ist es. Und ich will weder diejenige sein, die den Vortritt kriegt, noch diejenige, die den Vortritt gibt; ich hab ein kleines Kind, was mich braucht.

Ok, jetzt nach den Feiertagen scheinen die Zahlen zu sinken, aber die jüngsten Zahlen sind nicht wirklich verlässlich.

Was bedeutet „Das Thema ist abgehakt, sobald wir geimpft sind“? Es bedeutet vor allem, dass wir nicht mehr vorsichtiger sein als es die Regelungen verlangen; das sind wir nämlich momentan. Mir ist es egal ob ich im Supermarkt eine Maske trage oder nicht. Es ist für mich keine Schwierigkeit, mich an die Regelungen zu halten, auch mit Impfung. Obwohl ich mich impfen lassen möchte, halte ich es für grundlegend falsch, geimpften Privilegien zuzusprechen, auch in der Privatwirtschaft. Das wird Gesellschaftlich ganz schnell ganz hässlich.

Mir ist es egal, ob ich mich mit einem Haushalt oder 20 Haushalten treffen darf; Hauptsache wieder Menschen. Wir sind eh nicht so die Partymenschen; viel lieber treffen wir uns „intim“ mit einem oder einigen wenigen Haushalten; da denke ich zum Beispiel an die Treffen mit meiner besten Freundin oder an unsere Rollenspielgruppe. Ich denke an die klassischen allwöchentlichen Treffen mit der Familie meines Mannes, zu dem traditionell eigentlich nicht nur seine Eltern sondern auch seine Geschwister Ehepartner und Kinder gehören; die haben wir seit Coronabeginn nicht mehr persönlich getroffen… (Weil es unter ihnen jemanden gibt, der Atilla Hildmann glauben schenkt.)

Und vor allem höre ich dann auf, alle vor der Gefahr, die Corona birgt, zu warnen und mit Querdenkern zu diskutieren. Ich bin es leid. Ich habe bis dahin lange genug gequatscht und mich lange genug unbeliebt gemacht. Wer bis zu dem Zeitpunkt (ich werde als einer der letzten drankommen) noch Quer denkt, dem ist nicht mehr zu helfen… Vor allem in der Verwandtschaft werde ich mich dann einfach nur zurücklehnen. Ich habe keine Lust mehr, mich mit allen wegen dem C-Wort zu zoffen. Es macht mir doch auch keinen Spaß! Aber wenn ich die Klappe halte, bin ich an der Desinformation mitschuld.

Was das neue Jahr bringt,…

…mal sehen. Die Kündigungsentscheidung habe ich jedenfalls keinen Moment bereut; wenn keine Faser meiner Selbst und keine „kleine Grille in meinem Ohr“ ein Veto dagegen einlegen möchte, so muss es jedenfalls der richtige Schritt für mich sein.

Vieles von dem, was ich jetzt erst angehe, hätte ich schon letzten Februar angehen sollen; zum Beispiel habe ich mir endlich professionelle Programme fürs Grafikdesign geholt; ich werde mit Affinity anstelle von Adobe arbeiten.

Vorsätze

Ja, sich einmal im Jahr Vorsätze zu überlegen ist naiv. Ich hab jeden Tag welche. Jeder Tag ist Tag 1, wenn es darum geht, gute Gewohnheiten zu etablieren oder an schlechten Eigenschaften zu arbeiten. Trotzdem schenkt die Weihnachtszeit einem die Ruhe, um sich einmal Gedanken darüber zu machen was gut lief und was man ändern möchte. Gerade, weil das neue Jahr auch mit einem neuen Lebensabschnitt beginnt, hab ich natürlich Vorsätze und Wünsche. Mein Ziel für dieses Jahr ist, dass ich mit meiner alleinigen Selbstständigkeit mein nun fehlendes Einkommen auffange.

In einem Jahr wie diesem, das mit einem Lockdown beginnt, kann ich dankbar sein, wenn ich dieses Ziel erreiche. 😊

Mein Vorsatz ist, eine gute Work-Life-Balance zu schaffen. Und da ist auch das Stichwort; ich muss jetzt los, die Familie ruft 😉

Advent, Advent

Wie man anhand meiner mangelnden Bereitschaft, eine Blogeintrag zu posten erkennen kann, war ich die letzte Zeit ziemlich beschäftigt; ich war beruflich und privat stark eingespannt. Aber ich war auch kreativ.

Meine Kreativen ergüsse

An diesem Geselschaftskritischen Bild habe ich leider nicht mehr weiter gearbeitet.

Ich habe Brush Marker von Faber Castell ausprobiert und diese Dame gezeichnet.

Ein Adventskalender Bäumchen für meinen Mann ist entstanden 🙂

Dieses Käsewiener Pärchen find ich großartig. ❤️ Es ist für mich jedes Mal eine Herausforderung, etwas dergleichen zu illustrieren. Besonders stolz bin ich darauf, das Vorurteil mit der Männlichen Wurst gebrochen zu haben. 😄

Ja, Meerjungfrauen 😊

Hier das Pärchen in bunt

Ich habe erstmals seit langem meine Acrylfarben wieder ausgepackt und Tischplatte meines Mannes mit der Karte aus dem Pen and Paper Aborea bemalt. Für einige sieht es aus wie ausgeschüttete Farbe, für mich war es ein Wochen andauerndes Projekt.


zugegeben, das Pony hab ich abgepaust. Moria Elisabeth hat mich inspiriert, Schrumpfplastik auszuprobieren und ich bin begeistert von dem Zeug. 🥳 außerdem habe ich so meine Liebe für Acrylfarben wieder entdeckt.

Ein paar Blattexperimente folgend; leider sind die Buntstifte nicht sehr deckend, sonst wäre das hier bestimmt echt schön geworden 😢 ich finde es aber auch so sehenswert.

Diese Hütten zu zeichnen war sehr entspannend und inspirierend.

Ebenso wie diese Zipfelmenschen 🙂 die werde ich bestimmt noch öfter wieder verwenden, denn ich mag manchmal auch knuffige, sinnlose Dinge und war ohnehin auf der Suche nach meinem knuffigen Stil.

Ein Kleid ist entstanden 🙂 Es geht per Paket an ein Verwandtes Mädchen aus der Ukraine; sie wird sich sicher freuen.

Meine Pinsel haben sich ein neues Zuhause verdient 🥳

Ebenso hab ich jetzt eine neue, geräumige Tasche. Sie ist großartig. 😄

Ich hab fast meinen Schrumpfplastik Zipfelmenschen vergessen. 🤭 dabei erhellt er mir den Tag 🙂

Preiskategorien bei Charakterzeichnungen

Ich hab schon öfter gehört, dass ich Preiskategorien hier angeben soll. Solche Auflistungen finde ich allerdings zu spezifisch und vor allen Dingen die Vorstellung einschränkend. Klar kann ich dir deinen Pen and Paper Charakter Illustrieren; zu verschiedenen Preiskategorien. Ich kann dir auch verschiedene Preise dazu nennen. Was eine Illustration am Ende kostet hängt von vielen Aspekten ab; ich kann selbst bei einem Charakter nicht einfach sagen:

Charakter bis unter die Brust in Farbe in Realistisch mit Hintergrund
Entspricht
15 € + 15 € + 15 € + 15 € = 60 €

Charakter ist nicht gleich Charakter, Hintergrund ist nicht gleich Hintergrund. Über was für einen Charakter reden wir? Ein Charakter „nach Schema F“ oder ein Charakter, von dem der Auftraggeber eine extrem detaillierte Vorstellung hat? Trägt er Waffen bei sich? Wie viele? Wie viele Details? Welche Pose? Und der Hintergrund: reden wir über einen Beliebigen Naturhintergrund oder die Heimatstadt der Elfen?

Dosen zum Leben erweckt

Bild 1 von 5

Sicher kann ich einen Charakter zeichnen; von deiner besten Freundin bishin zu deinem Pen and Paper Charakter. Und wenn ich weiß, was du erwartest, kann ich dir auch eine Preisspanne und verschiedene Angebote nennen. Vielleicht möchtest du eine unvergessliche Szene aus eurer Pen and Paper Gruppe Illustriert bekommen? Das kann ich nicht nach Schema anbieten.

Was ich kann ist unverbindliche „Ungefähr-Preise“ angeben. Aber selbst dann; was sagt „Skizze kostet 15 €“ genau aus? Für eine kleine Profilbildskizze nehme ich keine 15 €; das geht eher in die Richtung von 7,50 €. Für eine Skizze mit Hintergrund und großer Szenerie sind 15 € deutlich zu günstig; auch eine ansehnliche Skizze erfordert Zeit und Mühe und könnte durchaus 30 Euro oder mehr kosten.

Deshalb: alles aufzulisten was ich kann und was du dir vielleicht wünschen könntest würde eine sehr unübersichtliche, lange Liste ergeben, die immer noch nicht alle Fragen klärt und dir das Gefühl geben könnte, dass ich dir exakt deinen Wunsch nicht erfüllen kann. Es ist viel einfacher, mich zu kontaktieren und mir deine Vorstellungen zu nennen. Ich beiße nicht; schreib mir einfach eine Mail, schick mir, sofern vorhanden, Referenzen zu und du wirst sehen, dass gute Kommunikation manchmal alles ist, was ein gelungenes Projekt erfordert. 🙂

Corona

Ja, ich bin gerade an einem größeren, Collagenartigen Bild dran, was so ein bisschen Portraitieren soll, wie Corona unser Leben beeinflusst hat. Ich erhebe keinen Anspruch auf Objektivität, aber ich bemühe mich darum. Diese ältere Dame hier ist die erste Impression. Ältere Damen habe ich bisher selten gezeichnet, aber es war mir wichtig, diesmal nicht nur „Standard-Menschen“ zu zeichnen. Zwar haben auch die jüngeren Menschen unter Einsamkeit gelitten, aber die älteren vermutlich umso mehr. Nunja; ich hoffe, dass die Skizze sich selbst erklärt.

Paula ist eingezogen

Jep, ich bin jetzt stolze Besitzerin eines kleinen Welpen. 😄 und es dreht sich momentan alles um sie. Ich hab mich, seit wir den Entschluss gefasst hatten, nonstop mit dem Thema beschäftigt und fühlte mich nach den tausend Youtube-Videos unvorbereiteter als vorher.

Jetzt, so knapp 46 Stunden nach ihrem Einzug kann ich – zumindest für Paula- sagen, ist alles nicht so wild. Sie zeigt eindeutige Anzeichen, wenn sie pieseln muss. Ja: Sie pinkelt in erster Linie dort, wo sie nicht soll. ABER sie hat schon verstanden, dass sie aufs Katzenklo gehen soll und 80% aller Hinterlassenschaften landen auch dort. Mit draußen gehen tut sie sich noch schwer, aber da mache ich mir noch keine Sorgen; das kommt dann.

Sie ist zu Anfang noch sehr ängstlich gewesen, aber das hat sich mit dem gestrigen Spaziergang mittags zur Kita erledigt; da sie noch keinen Millimeter laufen wollte, habe ich sie in die dafür vorgesehene Umhängetasche gesteckt und bin so mit ihr behutsam zur Kita gegangen. Sobald ich merkte, dass bei ihr die Lust aufkam, selbst zu laufen, ließ ich sie angeleint ein paar Meter laufen. Und auf dem Rückweg, schon mit Sara ist sie dann vorbildlich an der kurzen Leine gelaufen – natürlich nicht die ganze Strecke. Insgesamt war sie gestern bestimmt nicht mehr als 5 bis 10 Minuten gelaufen; irgendwann kam der berühmte Punkt, an dem sich ein Welpe hinsetzt und nicht weiterlaufen möchte; das ist dann auch der Punkt, an dem genug ist.

Seit diesem Spaziergang will sie garnicht mehr von meiner Seite weichen.
Und heute ist sie schon ganz mutig mit uns mitgelaufen. Mittags hat sie sogar an der Wohnungstür gestanden und hat um einen Spaziergang gebeten, den sie komplett selbst gelaufen ist 😄 Heute kriegen wir vermutlich die „drei mal 10 Minuten“ locker voll.

Was mir aufgefallen ist: sie ist ne kleine Frostbeule; schon bei diesen Septemberlichen Temperaturen zittert sie morgens und abends sehr stark; vor allem bei Wind. Das ist wieder so ein Moment, in dem ich dankbar dafür bin, Nähen zu können. WENN sie schon Hundepulli-Trägerin wird, dann werde ich mich aber an den Outfits austoben. 😁 Ich plane Gedanklich schon das Weihnachtsmann-Outfit für den Winter. 🤣

Was gibt es noch? Meine Mutter, die meinte „Ein neuer Hund kommt mir nicht ins Haus!“, hat sich auf den ersten Blick in Paula verliebt. 🥰 Also hab ich auch wieder eine Betreuung für die Stunden, die ich zur Arbeit hoch kommen muss. Aber mit so einer aufgeschlossenen Reaktion hätte ich bei meiner Mutter nicht gerechnet.

Pauka scheint begeistert von uns zu sein und macht alles, was sie so mitmachen muss, ohne Theater mit. Bei ihr reicht momentan liebevolle Konsequenz. Sie springt mir auf dem Sofa ins Gesicht um mir mein Essen zu klauen? Einmal vorsichtig wegschieben und streng gucken; schon macht sie es neben mir gemütlich.

Ja, eigentlich ist sie momentan nur ne Freude. 😍

Tränenreiche Begleitung

Die Einhorncupcakes von letztem Jahr; mein erstes Mal mit Fondant.

Meine Tochter hatte Geburtstag. Als ich sie vor einem Monat gefragt habe, welche Torte sie sich wünscht habe ich nur ganz doll gehofft, dass sie sich nicht schon wieder irgendwas kunstfertiges wünscht wie Einhorncupcakes.

Doch sie hat die Augen weit aufgerissen und sich ganz entschlossen für meine sagenumwobene Tränentorte entschieden. Das erste Mal habe ich sie anfang Dezember 2019 gebacken und seitdem eigentlich bei jedem kleinen Event; es ist ein klasse Rezept was mir einfach jedes mal gelingt und es ist das einzige Käsekuchenrezept, was mir schmeckt, weil die Masse einfach eine traumhafte, cremige Konsistenz bekommt.

Nicht immer schön, aber immer lecker! Hier zum 30. Geburtstag meiner besten Freundin. Die Figuren sind von der Künstlerin Jana Merkens.

Ich habe diesen Kuchen zu Geburtstagen, Feiertagen, sogar zur Beerdigung meines Vaters gebacken. Ein mal habe ich ihn sogar verschenkt; und nun habe ich ihn wieder zu einem Geburtstag gebacken; den Tränenkuchen. So wie man Freudentränen als auch Tränen der Trauer haben kann passt dieser Kuchen einfach zu jeder Gelegenheit. Und weil dieses Rezept bisher wirklich jeden „Probanden“ positiv umgehauen hat und trotz tausendfachem Backen noch nicht aus den Ohren herausquillt möchte ich es nicht länger vorenthalten. Hier kommt der Link zum Tränentraum:

https://www.chefkoch.de/rezepte/1255131230975627/Traenenkuchen-der-beste-Kaesekuchen-der-Welt.html

Ich backe ihn meistens spät am Abend und lasse ihn im Backofen mit geöffneter Tür über Nacht abkühlen und stelle ihn dann am Morgen bis zum Verzehr kalt.

Deprimierende Feiertage

Tja, und dann muss ich mal erwähnen, dass besondere Tage wie der Geburtstag meiner Tochter mich momentan echt traurig stimmen. Es hat sich ergeben, dass wir wegen Verhinderung der Großeltern Väterlicherseits und wegen Corona (alle anderen üblichen Verdächtigen wurden lange vorher ausgeladen) nur zu viert feiern wollten. Und dann denke ich daran, dass meine Hündin und mein Vater auf diesem kleinen Freudenfest gefehlt hätten… das zieht runter. Und dann denke ich daran, dass meine Restfamilie mich ausgestoßen hat weil ich für die Maskenpflicht bin; das zieht auch mächtig runter.

Und dann kommt das Gedankenkarussell: Warum? Warum kann meine Restfamilie nicht so vernünftig sein und Coronameinung und Familienbande trennen? Irgendwann ist Corona nichts weiter als eine Böse Erinnerung. Aber dass meine Lieblingstante mich auf Whatsapp mit einem Fäkalausdruck verabschiedet und mich dann bis heute geblockt hat, das bleibt. Das werde ich ihr auch nicht verzeihen. Ja gut, als rechtschaffene Christin muss ich ihr diese Verletzung irgendwann verzeihen, aber ich bin dermaßen enttäuscht und verletzt; ich wünsche keinen Kontakt mehr zu ihr. Ich habe keine Kapazitäten für On-Off-Beziehungen. Wenn ich ihr nicht mehr als diese Reaktion wert bin, warum sollte ich mehr Energie investieren als ich sie ihr wert bin? Ja gut, jetzt muss ich mir wieder selbst ins Wort fallen: als rechtschaffene Christin hält man die zweite Wange hin und versucht Liebe zu sähen. Aber mal von Mensch zu Mensch: für dieses Jahr ist mein Saatgut schon fast aufgebraucht; ich werde den Rest besser auf fruchtbaren Boden aussähen als es an Menschen zu verschwenden, die es nicht wertschätzen.

Ich hab schon öfter gesagt: dieses Jahr sollte man sich nicht mit mir anlegen. Damit meine nicht nicht, dass man mir nicht widersprechen darf; das darf man. Man braucht auch keine Angst zu haben, sich mit mir zu streiten; rational zu streiten. Ich bin immer offen für eine rationale Diskussion; das wäre für mich nie ein Grund, einzuschnappen. Aber Verhalten wie obiges lasse ich dieses Jahr nicht auf mir sitzen. Ich hasse es momentan auch, wenn mir jemand fremdes zu nahe kommt. Früher gab es noch den Sozial angemessenen Abstand von einem Handschlag, heutzutage wird man von manch Fremden schon fast gekuschelt obwohl Abstand sogar gesetzlich vorgeschrieben ist! Ganz ehrlich aber nicht weinerlich gemeint: dieses Jahr hat mich gebrochen. Und in diesem Zustand WILL ich auch ohne Corona nicht, dass Fremde mir auf die Pelle rücken. Und wer es wagt, kriegt einen Anranzer. Man darf mich auch nicht foppen, schlechte Laune an mir ausleben oder mich Schikanieren. Da fällt mir ein, dass ich noch eine Beschwerde an die Stadt schreiben muss…🤔

Ich bete nur, dass jetzt wieder Frieden in meinem Leben einkehrt. Was ich jetzt brauche ist Beständigkeit und Routine und den ein oder anderen Anlass zur Freude. Und ich weiß, dass ich nicht das ärmste Würstchen der Welt bin. Das muss ich auch nicht sein um mich so zu fühlen. Ich habe gerade einen Tiefpunkt in meinen Leben hinter mir und bin entsprechend drauf.

Und dann kommt die Wendung

Und dann kommt das I-Tüpfelchen: am Morgen von Saras Geburtstag rief mich die Oma Mütterlicherseits (also meine Mutter) mit einer Hiobsbotschaft an und… tja, der Rest ist auf bitten meiner Mutter privat. Jedenfalls waren wir den ganzen Tag nur noch wegen ihr beschäftigt; sie konnte nichts dafür, die Sache war weitaus wichtiger als ein Geburtstag. (Geburtstage kann man nachholen) Und dann verbrachten wir den Abend nur noch zu dritt: Mama, Papa, Geburtstagskind.

Sara war trotzdem glücklich; und ich bin mächtig stolz auf sie; sie hat so extrem auf ihren Geburtstag hingefiebert und es ist so viel schief gegangen. Sie hat ihre Bedürfnisse hinten an gestellt und war dankbar für das, was wir noch so aus ihrem Geburtstag irgend gemacht haben. 🎈💖

Naja und ich hab was gelernt: Schlimmer geht immer! Ich hab vorher über die Situation geheult? Es ist spontan schlimmer geworden! Und es hätte noch schlimmer kommen können, ist es aber nicht! GOTT SEI DANK! 🙏

Nungut, genug geplaudert. Ich kann den Käsekuchen nur wärmstens Empfehlen; er ist wirklich so toll wie ich sage. 💖 Also lasst ihn euch schmecken. Ich bin dann mal weiter Pixeln 😋

Langsam…

Langsam hab ich den Dreh raus 🙂 Gestern habe ich mir drei Stunden genommen, um mir ein ausführliches Tutorial über die „Autotiles“ und ein paar andere Sachen zu Gemüte zu führen; es hat sich ausgezahlt. Sowohl der Rasen als auch die Bäume sind nahtlos. Eben habe ich noch den großen Baum nahtlos gepixelt; solche wird es in drei Größen geben; vergleichbar mit Dörfern, Städten und Burgen; wobei es nur eine „Burg“ geben wird; den Irdenasbaum.

Ich dachte mir; wenn es ein RPG wird, dann aber mit möglichst individueller Grafik.

Spaß mit dem RPG-Maker

Hallo, schön dass du da bist. 😄

Ja, momentan bin ich am Überlegen, aus der Diaspora-Story ein Spiel Typ 2D-JRPG zu machen. Es spricht einiges dafür; diese Art von Spielen zu kreieren macht Spaß, ist technisch sowie grafisch relativ unaufwändig und erzielt schnell (genug) Ergebnisse. Außerdem besitze ich einen RPG-Maker, mit dem man die kleinen, pixeligen Spiele auch fürs Smartphone konvertieren kann, was das Genre für meine Zwecke ob der dürftigen Grafik durchaus Attraktiv macht.
Da ich hier überhaupt keine Eile mehr habe kann ich mir diesen testweisen Ausflug auch erlauben. Dieses Genre bietet der Story jedenfalls einen sehr angemessenen Raum, vor allem in Anbetracht des Kriegsplots und Abigals Wunsch, der Irdenischen Garde beizutreten.

Das habe ich vor längerem fast Maßstabsgetreu gefliest, allerdings nur mit den herkömmlichen Grafiken.
Die Bäume, die herausragen habe ich gestern spontan gepixelt.

Andererseits habe ich mich wegen der Pixelgrafik immer davor gescheut; Diaspora hat so viele schöne Dinge zu bieten; es ist schade, das alles zu vereinfachen. Wiederum bin ich mir ziemlich sicher, dass ich sogar Comic-Zwischensequenzen eingebunden bekomme und wenn ich alle Grafiken Liebevoll selbst Pixle statt die Standardgrafiken zu verwenden, wird Diaspora vermutlich auch in Pixel ziemlich toll 🤩 Und da habe ich nur eine Sache, die mir Kopfzerbrechen bereitet; die Flächenfliesen. Aber selbst die habe ich gestern erstmals gemeistert; war auch garnicht so einfach.

Meine gestrigen Versuche lassen sich sehen; die großen Bäume fügen sich noch nicht in die Umgebung ein.

Allerdings gibt es da auch ein paar Punkte, die ich gerne anders machen würde als die Klassiker wie Vampires Dawn; bei mir würde es nicht so extrem viele Zufallskämpfe geben; klar kann mal ein Koroner auf einen Lauern oder auch mal ein Wildtier, aber bitte nicht alle drei Schritte. (Ja, das reißt ein Trauma auf 😂) Ich wollte den Kampfteil der Spielmechanik gerne, so weit es in meiner Macht steht, ein wenig ummodeln. Ich möchte den RPG Maker als Wekrzeug nutzen um meine Story zu erzählen und nicht meine Story um ein klassisches RPG-Maker-Spiel zu erstellen.

Jedenfalls werde ich euch auf dem Laufenden halten; ich bin gespannt.

Wie sieht es mit euch aus? Was habt ihr für Erfahrungen mit RPG-Spielen gesammelt? Was hat euch gefallen und was nicht?

Drehbuch

Hallohallo,

nur ein kleines Lebenszeichen von mir. In der Zwischenzeit musste ich noch meine liebe Hündin einschläfern lassen und nun… ja nun bin ich zwar doppelt traurig aber habe meinen Kopf wieder frei von Sorgen und habe tatsächlich mentale Kapazität für Diaspora. Die letzten Tage habe ich an einem Drehbuch für den ersten Geschichtenabschnitt gearbeitet und heute ist es fertig geworden. 🥳

7 Seiten Dialog.

Ich habe mich dazu entschieden, die Geschichte hier kostenlos zu veröffentlichen, wenn sie soweit ist. Ich bin mir bis heute selbst unsicher, welches Medium meine Geschichte erzählen soll. 😂 Ich schwanke zwischen Point and Click, 2D-RPG und Comic. Und beim Comic zwischen Seitencomic und Online-Streifencomic. Ich hab auch überlegt, eine Mischung zwischen Illustration und Blogeintrag zu nutzen, aber ich denke es wird ein Seitencomic, also vermutlich auf dem Handy eher schwierig zu lesen; mal gucken, was ich da machen kann. Ich werde mit dem Format noch ein wenig rumspielen. Es wäre nur schon ziemlich cool wenn man das Ganze am Ende noch in eine Buchform pressen kann.

Mit der Geschichte um meine Hündin möchte ich euch ungerne noch die Ohren fransig reden.

Aber ich möchte einmal ein paar Dinge Stichpunktartig festhalten, die 2020 bei mir bisher so passiert sind; sowohl gute als auch schlechte; die Liste erhebt keinen Anspruch darauf vollständig zu sein.

  • Ich habe dieses Jahr im Februar zwei Aufträge für Logos bekommen. Der Kunde ist superstolz auf seine Logos. 🤩
  • Jetzt bin ich Freiberuflich Selbstständig. 😍 Obwohl die Auftragslage noch ein wenig Mau ist. 😅 Aber nicht so schlimm; verzeihe ich mir.
  • Mein Vater ist an einem Hirntumor erkrankt und gestorben. 😱😔
  • Wegen Corona musste meine Tochter alles Hautnah miterleben und ich musste quasi alleine irgendwie den Schock und die Trauer bewältigen. 😔
  • Während der Zeit in der mein Vater krank war wuchs überall wo ich war unheimlich viel Klatschmohn; meine Lieblingsblume. 🌹
  • Wir haben das Wandern für uns entdeckt. 🤩
  • Ich habe gemerkt dass ich schlimmen Heuschnupfen habe. 😑
  • Klein Dagobert durfte ich großziehen und fliegen lassen. 😍Video folgt irgendwann
  • Meine beste Freundin hatte einen tollen 30. Geburtstag. 🤩
  • Nila (meine Hündin) ist mysteriös krank geworden. 😯🙁
  • Wir hatten eine wunderschöne Wanderung am Golmbach, auf der wir unheimlich viele Schmetterlinge gesehen haben.
  • Ich hab ein perfektes Schmetterlingsfoto geschossen. 🦋
  • Mein Kleingartenverein will uns rausschmeißen. Früher hat sich mein Vater um den Garten gekümmert und wir haben es noch nicht geschafft die Gartenpflege in den Alltag zu integrieren; war einfach zu viel los, was mehr drängte als die Höhe des Rasens.
  • Ich darf Videoandachten für meine Kirchengemeinde Schneiden. 🥳
  • Im fernen Bekanntenkreis meiner Tochter ist ein Kind an Leukämie erkrankt. 😨
  • Ich hab noch ein Logo fertiggestellt. 😍 Meine Kundin ist glücklich. 💖
  • Mein Hund musste eingeschläfert werden. 😭
  • Bei uns zieht bald ein Welpe ein 😍
  • Mein Mann hat sich beruflich neu Orientiert. 😄
  • Ich hab meine Fahrangst weitestgehend überwunden. 😎
  • Ich hab meine Telefonierangst überwunden. Ich hab sogar das gemacht, wovor ich Angst habe dass es mir passieren könnte: ich habe jemanden am Telefon zusammengestaucht. 😅😇
  • Ich hab vom Frustfuttern 3 Kilo zugenommen. 😑
  • Ich hab jetzt endlich ein Drehbuch für die ersten Comicseiten!! 🥳

Läuft bei mir. Inzwischen hat sich eine Grundtrauer bei mir eingestellt, aber ich denke, dass es in Anbetracht meiner Verluste wohl normal ist. Trotzdem versuche ich beinahe Mantramäßig alle guten Erfahrungen, die ich dieses Jahr sammeln darf, immer fleißig aufzuzählen. Ich kann es kaum erwarten, wenn irgendwann wieder Normalität einkehrt. Auch mir geht diese Maskengeschichte auf den Keks. (Notwendiges Übel!!) Mir gehen nicht die Masken auf den Keks aber Menschen die ihre Nase rausgucken lassen oder mir ungefragt ohne Maske zu nahe kommen. Und immer dieses überlegen, mit wem man sich trifft und mit wem nicht. Und auch alles andere, was zur Coronakrise dazugehört. Alles nur: 🤮 Aber man kann eben nichts machen außer so gut man kann die Pobacken zusammenzukneifen.

Website in Bearbeitung

Hallo, wenn das hier gerade der neueste Beitrag ist, sieht die Seite vermutlich besonders bescheiden aus.

Das liegt daran, dass ich gerade intensiv an ihr arbeite. Vor allem meinen Comic hier in Szene zu setzen ist meine Herausforderung. Außerdem überlege ich noch, wie ich meine Website genau strukturieren möchte.

Da ich momentan sehr viele verschiedene Baustellen im Leben habe (jetzt ist auch noch mein Hund schwerkrank) und versuche, eine gute Mutter zu sein, mich inzwischen in der Kirche engagiere indem ich ab und an den Videoschnitt der Videoandachten übernehme und auch versuche, meiner Mutter nach ihrem Verlust eine Stütze zu sein, würde ich dir empfehlen, mich auf Facebook zu liken und abzuwarten.

Bis die Seite wieder vernünftig aussieht, könnten durchaus ein paar Wochen vergehen… Aber dann wird es sich sicher lohnen 🙂 mit etwas Geschick werde ich hier dann meinen Comic als Webcomic präsentieren. Ich muss mir nur noch einmal überlegen, wie das dann laufen soll.