Passend zur Coronakrise Selbstständig gemeldet…Yay.😒

Danke für alle, die sich auf meine Seite verirren. 🙋‍♀️ Vor allem auch für alle, die von Remillusion Games den Weg hierher gefunden haben. 🌷

Bitte liked meine Seite https://www.facebook.com/illustration.arnold, Remillusion Games wird in absehbarer Zeit eingestampft. Ich mache unter „Illustration Anna Arnold“ alles, was ich unter „Remillusion Games“ gemacht hätte. Inklusive total unprofessionellem Blog 😁😅

Das wollte ich schon vor 5 Jahren machen…

Jedenfalls habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit schon lange, seit 2015, vorgehabt, aber ich habe mich ihn nie getraut. Auch wenn ich „theoretisch“ sehr überzeugt davon war, dass ich kreativ was kann, war ich „praktisch“ immer, wenn ich für jemand anderen etwas erschaffen sollte und vor der leeren Datei saß, absolut verunsichert: so richtig „I don’t know what I am doing“-artig. Dann überkam mich eine große Versagensangst.

Was hat mir geholfen?

Mein Job bei der Familien-Fleischerei Kadel hat mich gegen das Gefühl abstumpfen lassen, weil ich hier viele kleine Erfolgserlebisse habe. Von der kleinen Zeitungsanzeige, wo mehr Informationen in großer Schrift reingequetscht werden müssen als es vernünftig ist bis zur kleinen Internetanimation einer Jalapeño mit Käsehut habe ich doch bisher wirklich alles ausprobieren dürfen. Und ich habe für meine Arbeit viel positives Feedback erhalten und mir auch selbst bewiesen, wie vielseitig ich sein kann. 😃 Bei den Interfaces, die ich für das Diaspora-Spiel erschaffen habe hätte ich nicht gedacht, dass ich ein Händchen für Design haben könnte. 😂

Endlich Selbstbewusst

Inzwischen denke ich mir: Wer mich engagiert, weiß was er tut. Ich schrecke nicht mehr vor Herausforderungen zurück; und ich bin nach Überwindung einer Herausforderung bisher immer darüber Überrascht gewesen, zu was ich fähig bin.

Ich habe jüngst einen Auftrag für ein Logo bekommen. Ich dachte mir: Wenn ich es schaffe, den Auftrag auszuführen ohne in alte Muster der Versagensangst zu fallen, ist der richtige Moment gekommen. Und da bin ich nun! 😁👍 Ich muss nur noch die Rechnung schreiben.

Coronakrise und Schicksalsschläge

Nun, meine Versagensangst ist besiegt, aber jetzt sind mir andere Hürden in den Weg gelegt: Die Corona-Krise stellt auch mich vor neue Hürden. Während ich auf meine kleine Tochter aufpassen muss, dessen einzige Möglichkeit, sich richtig auszutoben ein 4 km-Marsch ist, hat sich mein Arbeitspensum bei der Fleischerei Kadel in dieser Zeit intensiviert. (Ich bin aber wirklich froh und dankbar, dass ich im Homeoffice verlustfrei arbeiten kann!) Aber obendrein habe ich ihm nächsten Familienkreis eine Person, bei der sich am Donnerstag vor Corona-Frei herausgestellt hat, dass sie schwer krank ist und jetzt von Woche zu Woche mehr Betreut werden muss: darum werde ich mich kümmern. Kümmern müssen. Und es ist eine Selbstverständlichkeit für mich. Aber aus dem Nichts? Man hätte vermutet, dass sich DIESE Krankheit langsam entwickelt und nicht Plötzlich das Leben auf den Kopf stellt! 😱😪
Die Kombination Coronakrise + Jüngst gestellte schlimme Diagnose im nächsten Familienkreis ist für mich momentan eine große Belastung; es ist schwer für mich zu verdauen. (😐Ay, aber bleibt alle schön Zuhause. Ich Maule auch über all die Einschränkungen und Konsequenzen, aber ich halte mich daran, sie sind nötig und sinnvoll. Ich bin aber froh dass Spaziergänge selbst bei einer Ausgangssperre nicht verboten werden würden.) Normalerweise flüchte ich gerne in ein Café☕, um etwas Distanz zu privaten Ereignissen zu gewinnen und Kraft zu tanken. Die Normalität um mich herum entspannt mich dort. Aber das geht momentan nicht. Man merkt die Konsequenzen von Corona selbst beim Spazierengehen in der Pampa; wenn dir jemand entgegenkommt und dein Kind argwöhnisch anschaut als hätten alle Kinder grundsätzlich Corona; als würde es sich mit Kindern und Corona so verhalten wie mit Hühnern und Salmonellen…

Mein Kommentar zu Corona

So fühlt sich die Coronakrise für mich an: Der Tod geht rum und man weiß nicht, wem er als nächstes auf die Schulter tippt. (Auch wenn er Vorlieben hat). Ein Krieg gegen einen unsichtbaren Gegner; mit allem, was dazugehört. Ohne Grund würde man nicht alle Schulen und Kitas schließen, Betriebe zwingen, dicht zu machen. Ohne Grund würde uns keiner verbieten, unsere Liebsten zu meiden. Und dieser Krieg bedeutet Opfer; Betriebe, die von jetzt auch gleich Insolvent gehen. Menschen, die der Krankheit erliegen… 😟😪 Ich bin jedem Dankbar, der diesen Krieg für uns Kämpft. Auch unsere Politiker schmeißen sich richtig ins Zeug; auch, um die Wirtschaftlichen Konsequenzen abzufedern. Und ich bin jedem sauer, der meint, er müsste sich nicht an die Vorgaben halten. 😣 Diese Situation ist für uns ALLE schneller vorbei, wenn wir jetzt zusammen allein sind. Und seien wir mal ehrlich: Nie war es schöner, allein zu sein als in Zeiten von Web 2.0 und Videotelefonie. 🤷‍♀️

Und was ist nun mit Illustration Anna Arnold?

Nunja, aber ich denke, dass ich schon bald als Illustration Anna Arnold auch aktiver werde; sobald Ruhe in meinen Gedanken eingekehrt ist. Das Illustrieren und Zeichnen und kreativ sein wird mir sicher gut durch diese Zeit helfen. Ich hab da noch ein Programm, was ich testen muss. Und mein Comic wartet. Und wundert euch nicht; in meinem Comic gibt es ein Volk namens Korona. (Ein Koroner, eine Koronerin, die Koroner)

Früher, in der Konzeptionsphase, hießen sie zu Anfang „Dystopier“, (das „Dystopia“) aber der Name war mir zu stumpf und abgedroschen. Er klingt, als hätte ich mir einfach eine Anti-Utopie geschnappt und in diesem Volk verewigt; so ist es aber nicht. Ich habe in Anbetracht der aktuellen Lage darüber nachgedacht, aber ich werde den Namen „Korona“ nicht ändern. Das Volk ist zerstörerisch, krank vor Hass gegenüber den Irdenern. Und der Name passt zu ihnen. Das Wort Korona klingt und liest sich sehr hart und kalt. Es klingt außerdem wie „Krone“, und dadurch erhaben. Eben so, wie die Koroner über sich denken. Die Koroner verbreiten ebenso eine Angst unter den Irdenern wie diese Krankheit momentan Weltweit. 😞 Jedenfalls ist die Story der Koroner und Irdener nicht von den aktuellen Ereignissen Inspiriert. (Es kann aber durchaus passieren, dass Irdener plötzlich anfangen, Klopapier zu horten 😂 Ernsthaft; wer von euch kann das überstehen ohne Klopapier-Witze?)

Ok, ich mach dann mal Schluss. Jedenfalls kann ich gerade nicht einschätzen, wann und in welchem Ausmaß Inhalte von mir kommen. Ich hab viel Bezüglich der Pflege an Papier zu erledigen, viel mental zu verdauen. Und in absehbarer Zeit werde ich nicht nur Papierkram haben sondern Pflegen müssen; und das in Zeiten von Corona: Doppel-Yay. 😑 Allein der Papierkram in Zeiten von Corona, wo man keine Ansprechpersonen mehr hat. Oder Krankenhausfahrten, mit Kind auf dem Rücksitz (weil Coronafrei) aber keiner Erlaubnis, dass Kind mit ins Krankenhaus darf (weil Corona)… 😨😭 Oder die Angst, sich anzustecken und es weiterzugeben 😥 Und seit wann können so viele Leute backen? Ich musste eben Dinkelmehl zum 15. April vorbestellen weil selbst das Internet abgegrast ist… 🤦‍♀️ Und selbstverständlich hab ich dann nicht nur 1 kg bestellt. Man muss Hamstern, weil alle Hamstern; sonst geht man leer aus. Wir backen übrigens nicht erst seit Corona.

So, jetzt ist aber wirklich Schluss. Bleibt gesund und vor allen Dingen vernünftig. Hört auf unsere Politiker: jetzt ist Einigkeit die einzige Möglichkeit, möglichst unbeschadet davon zu kommen.

Du findest mich hier:

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